Ein Schritt weiter: Klage auf Entschädigung der Apartheid-Opfer zugelassen

Ein New Yorker Bezirksgericht hat im April entschieden die Klage zuzulassen. Mehreren internationalen Unternehmen darunter auch deutschen Konzernen, wie Daimler, Rheinmetall, Deutsche Bank, Commerzbank und Dresdner Bank wird vorgeworfen jahrelang die Apartheid finanziell unterstützt und aufgerüstet zu haben. Das Oberste Gericht musste die Entscheidung über die Klage dem Bezirksgericht überlassen. Denn zuviele der Richter am Obersten Gericht waren befangen – sie haben selber Aktien bei den angeklagten Unternehmen. Von dem kommenden Verfahren sollen aber nun die deutschen Banken ausgenommen werden, dies gilt es zu verhindern. Besonders die deutschen Banken trugen mit ihren Anleihen und Krediten von mehreren Milliarden DM dazu bei, die Lebensdauer des weißen Regimes bis 1993 zu verlängern. Ein untrügliches Zeichen für die Vorreiterrolle der deutschen Banken ist deren übergroßer Anteil an den südafrikanischen Auslandsschulden, die bis zum Ende der Apartheid aufgenommen wurden.
Weiter Infos zum aktuellen Stand der Klage finden sich bei medico international